WDR- Fernsehbericht des Jahres 2005: --->

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Der tut bestimmt nichts

Linden Dahlhausen, 05.05.2010, Gisbert Frömgen

 

Linden. Dogge Balu begeistert die Kinder der Schule Donnerbecke. Melanie Märker erklärt den richtigen Umgang mit Hunden

Das war für Kinder in der Grundschule Donnerbecke ein ganz besonderes Erlebnis. Balu war mit seiner Begleiterin Melanie Märker aus Castrop-Rauxel zu Gast in der Klasse 2b. Das Staunen war riesig. Denn Balu ist ein eine Deutsche Dogge, 90 cm groß und 80 Kilo schwer.

Die Schulleitung hatte Melanie Märker mit Balu eingeladen, um den Kindern die Angst vor Hunden zu nehmen. Balu ist inzwischen sieben Jahre alt. In der Regel lebt eine Deutsche Dogge kaum länger, denn je größer ein Hund ist, desto kürzer ist seine Lebenszeit. Traurige Nachricht für die Kinder: Balu wird nicht mehr lange leben. Er ist herzkrank und größeren Belastungen nicht mehr gewachsen. Und deshalb hatten ihn die Kinder schnell ins Herz geschlossen.

Melanie Märker ist Erzieherin. Der Umgang mit Hunden ist für sie Hobby und Beruf zugleich. Bestimmt 7 000 Kinder hat sie mit Balu bisher besucht, der schon als Welpe zu ihr kam. Vor allem die Angst hat sie ihnen genommen. Denn die Kinder wissen jetzt, dass Hunde nie böse geboren werden. Erst durch falsche Behandlung werden sie von den Menschen böse gemacht.

Zunächst erzählte sie ihren kleinen Zuhörern eine Menge über Hunde. Als Expertin ist sie gleichzeitig auch Beraterin für Menschen, die mit ihren Hunden Probleme haben.

Die Kinder erfuhren viele wichtige Dinge. Man darf vor den Hunden nicht weglaufen, weil die meinen, dass man dann mit ihnen spielen will. Füttern nur mit der flachen Hand, kraulen nur im Nacken und am Hals, an ihnen vorbei gehen nur auf der Seite von Frauchen oder Herrchen, keinen eingesperrten Hund ärgern. In seiner Nähe nicht laut schreien und ihn auch nicht beim Fressen stören. Und dann stellten die Kinder eine ganze Reihe Fragen, die Melanie Märker verständlich beantwortete. Am Ende war alle Angst vor einem Hund verflogen. Dazu trug Balu seinen Teil bei. Denn die Kinder durften ihn streicheln und sogar füttern. Und Balu zeigte auch, was er alles kann: Er erbittet sein Häppchen und bellt einmal laut, er bedankt sich und senkt seinen Kopf, er nimmt Platz, wenn Frauchen ihn darum bittet. Und einen tollen Geruchssinn hat Balu auch. Er kam ohne Geschirr und Leine ins Zimmer und fand das von den Kindern in der Klasse versteckte kleine Beutelchen, in dem die Leckerchen waren. Nachdem Balu gegangen war, waren die Kinder ein wenig traurig. Sie hatten ihn in ihr Herz geschlossen. Sie fanden es schade, dass er nicht mehr lange leben wird. Balu hat ihnen ein ganz besonderes Verhältnis zu Hunden vermittelt, die im Inneren alle so sind wie Balu: Lieb und treu.

 

2011

WAZ

  • Melanie Märker stattet der 2a der Uhlandschule in Werne einen tierischen Besuch ab – Dogge Balu misst 90 Zentimeter
  • RSS: Werne

    Angst vor Hunden?

    019.05.11|Werne|
    ||Schrift   a  /  A||

    WERNE ▪ Angst? Nein! Angst vor Hunden hat nach eigenem Bekunden keines der Kinder aus der 2a der Uhlandschule. Und doch zucken einige Jungen und Mädchen erschrocken zusammen, als Balu sich plötzlich schüttelt und laut niesen muss. „Gesundheit“, murmeln die Kinder – einige von ihnen noch immer sichtlich beeindruckt von der stattlichen Größe des Tieres.

     

    © Eickmann

    Balu eroberte die Herzen der Kinder im Sturm, auch wenn die Jungen und Mädchen zunächst einen gesunden Respekt vor dem Tier hatten. ▪

    Die Dogge von Hundeexpertin Melanie Märker bringt satte 80 Kilogramm auf die Waage und misst 90 Zentimeter. Damit geht sie einigen Kindern aus der zweiten Klasse bis zur Schulter, Hund und Kind begegnen sich gewissermaßen auf Augenhöhe.

    Die 42-jährige Hundeerzieherin Märker aus Castrop-Rauxel ist auf Einladung von Klassenlehrerin Inga Schröder nach Werne gekommen. Gemeinsam mit dem geprüften Schulhund Balu will sie mit den Kindern den richtigen Umgang mit dem Hund üben. In den vergangenen Wochen haben die Kinder das Thema Haustiere durchgenommen. Wie gut die Theorie bereits sitzt, zeigen die Kinder schon in den ersten Minuten. Wie aus der Pistole geschossen kommt zum Beispiel die Antwort auf die Frage nach der kleinsten Hunderasse der Welt, dem Chiwawa.

    Der achtjährige Balu hat es sich derweil auf dem Klassenboden bequem gemacht und streckt alle Viere von sich. „Mein Hund fühlt sich wohl bei euch. Seht ihr, er entspannt sich“, sagt Melanie Märker. Seit vielen Jahren besucht sie mit ihrem Vierbeiner Schulen und Kindergärten und bringt den Kindern unter anderem bei, dass das Laufen tabu sein sollte, wenn ein Hund in der Nähe ist – und der ganz und gar falsche Ansatz mit seiner Angst vor Hunden umzugehen. Ganz im Gegenteil: „Das weckt den Jagd- und Spieltrieb der Tiere“, sagt Märker. Bei der „Streichelübung“ haben Melanie Haak und Leon Becker ihren großen Auftritt. Sie zeigen in einem Rollenspiel, wie man sich einem Hund richtig nähert. „Erst muss ich das Herrchen fragen, ob ich den Hund überhaupt streicheln darf“, weiß Leon und reicht Balu zum Kennenlernen seine Hand und lässt ihn daran schnuppern.

    Auf Tuchfühlung mit der Dogge gehen er und auch Melanie dann genau richtig: Sie berühren den Hund zunächst an der Seite. „Man sollte nie mit der Hand von oben auf dem Kopf streicheln wollen“, sagt Märker. „Der Hund würde denken, dass man ihn schlagen will und entsprechend reagieren.“

    Als Balu am Ende der Unterrichts-Stunde nochmals niesen muss, bleiben übrigens alle Schüler gelassen. Jetzt wissen sie ja, wie sanft der Riese tatsächlich ist. ▪ oel

Ruhrnachrichten

Dogge in der Uhlandschule

Keine Angst vor großen Hunden

WERNE 

Die Uhlandschüler hatten Respekt: Vor ihnen stand am Donnerstagmorgen im Unterricht kein strenger Lehrer, vor ihnen stand eine ausgewachsene Dogge. 80 Kilogramm schwer. 90 cm Schulterhöhe.Von Helga Felgenträger

Melanie lernte, Hunde sollten immer von der Seite gestreichelt werden. (Foto: Helga Felgenträger)

 

Aufpassen und nicht zu nah heran gehen, lernten die Kinder im Unterricht unter dem Motto „Keine Angst vor großen Hunden“. Wer sich einem Hund nähere, egal ob groß oder klein, sollte bestimmte Regeln beachten.

Die Hundebesitzerin Melanie Märker, eigentlich gelernte Erzieherin, aber leidenschaftliche Hundeliebhaberin, zeigte den Grundschülern der Klasse 2a, wie einem Hund begegnet werden sollte. „Immer zuerst den Hundebesitzer fragen, ob man mal streicheln darf“, erläuterte Märker. Die Kinder hörten aufmerksam zu. Sie durften Balu liebkosen. Der Hunde-Opa (8 Jahre alt) war fast so groß wie die Kinder selbst. Aber ganz lieb und umgänglich, wie sie feststellten.

 

Trotzdem hatten einige Angst. Wer Angst hat, sollte nicht weglaufen. Hunde haben Jagdtrieb, sie laufen zwangsläufig hinterher, erzählte die Hundebesitzerin aus Castrop-Rauxel. Was könne dann passieren, fragte Märker in die Runde. „Der Hund kann uns umschubsen“, antworteten einige Schüler.

02.09.2011, WAZ, der beste Artikel den es bisher über uns gab!

23.09.2011: Melanie Märker referiert einen dreistündigem Vortrag, auf der Bühne des Parkbad Süd,
zum Thema: “Der Hund: Freund und Helfer!?”

Der Hund: Freund und Helfer!?  23.09.2011

Einladung zu meinem Themenabend: Plakate des Vereins “Parkbad-Sued.de.
Unterstützt durch die Stadt Castrop-Rauxel, Bereich Stadtentwicklung, Stadtgrün und Friedhofswesen und eröffnet durch den Bürgermeister Johannes Beisenherz.

04.01.2012, Ruhrnachrichten

Juli 2013, Ruhrnachrichten Lünen

Mai, 2015. In der Hauszeitung des Altenheim:

Neues Angebot im Haus am Ginsterweg:

Hundebesuch mit Frau Märker

 

 

 

Seit Dezember letzten Jahres kommt die ehrenamtliche Mitarbeiterin Frau Melanie Märker regelmäßig mit Bille oder Blue ins Haus am Ginsterweg.

Frau Melanie Märker betreibt seit fast 10 Jahren eine mobile Hundeschule in Castrop-Rauxel. Bereits mit acht Jahren wuchs in Frau Märker der Wunsch nach einem eigenen Hund. So führt sie in den folgenden Jahren Hunde aus der Nachbarschaft und dem Bekanntenkreis aus. Mit 18 Jahren erfüllte sie sich ihren lang ersehnten Wunsch und bekam ihren ersten eigenen Hund. Der kleine Chihuahua „Prinz“ wog nur 1,7 Kilogramm. Kurz danach zog der Bernersenner-Schäferhund-Mischling „Pascha“ bei Frau Märker ein.

 

 

In der Zeit bildete sie sich unter anderem in dem Bereich „Kommunikation mit Hund“ weiter und absolvierte  Fortbildungen zu anderen Themen. Nach der Ausbildung und Arbeit als staatlich anerkannte Erzieherin und einer Kinderpause kam „Balu“ eine Deutsche Dogge im Jahr 2003 zu Frau Märker. Mit „Balu“ besuchte Frau Märker auch Schul- und Kindergartengruppen, um den Kindern den richtigen Umgang mit Hunden näherzubringen.  Leider verstarb „Balu“ im August 2012. Seitdem arbeitet Frau Märker mit zwei Hunden aus ihrer Hundeschule: Bille und Blue.

Die Beiden Fellnasen kommen, immer im Wechsel, auch zu uns. Frau Märker besucht gemeinsam mit den Hunden jeden Donnerstagvormittag die verschiedenen Wohnbereiche. Wir freuen uns, dass sie uns und den Bewohnern des Hauses solch Freude bringt.

 

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Unterrichtsfotos findet man HIER (Klick)

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